Wie verlege ich Vinylboden im Bad mit geringem Aufwand

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Wie verlege ich Vinylboden im Bad mit geringem Aufwand

Vinylboden im Bad zu verlegen ist ein Projekt, das Sie dank moderner Klicksysteme auch ohne handwerkliches Meisterwissen an einem Wochenende bewältigen können, wenn Sie die richtige Vorbereitung treffen. Der entscheidende Punkt vor dem eigentlichen Bodenbelag verlegen ist die Untergrundprüfung: Der alte Belag muss vollständig entfernt, der Estrich trocken, eben und frei von Rissen sein. Schleifen Sie Unebenheiten ab und spachteln Sie Vertiefungen mit einer flexiblen Spachtelmasse aus, die für Feuchträume geeignet ist. Lassen Sie die Spachtelmasse mindestens 24 Stunden durchtrocknen. Messen Sie dann die Raumbreite an mehreren Stellen, denn Bäder sind selten exakt rechtwinklig. Lagern Sie die Vinylplanken vor dem Verlegen für 48 Stunden akklimatisiert im Raum, damit sie sich an Temperatur und Luftfeuchtigkeit gewöhnen – das verhindert späteres Verziehen. Planen Sie außerdem eine Dehnungsfuge von etwa fünf Millimetern zu allen Wänden ein, die Sie anschließend mit einer Silikonfuge abdecken; diese Fuge ist im Bad unerlässlich, um Spannungen auszugleichen und das Eindringen von Feuchtigkeit unter den Belag zu verhindern.

Beginnen Sie den Bodenbelag verlegen in der am weitesten sichtbaren Raumecke und arbeiten Sie sich Richtung Tür vor, wobei Sie die Planken im Fugensatz versetzen, also die Stoßfugen der Reihen um mindestens zwanzig Zentimeter gegeneinander verschieben. Bei Klickvinyl stecken Sie die lange Seite der ersten Planke in einem flachen Winkel von etwa 30 Grad in die Nut der bereits liegenden Reihe und drücken sie dann flach nach unten, bis hörbar einrastet. Für die  https://wohnella.de/  und ein Gummihammer, um die Verbindung sanft zu schließen – schlagen Sie aber niemals direkt auf das Vinyl, sonst entstehen Druckstellen. Nutzen Sie für die letzte Planke jeder Reihe eine Zwinge als Zughilfe, falls der Spalt zu eng ist. Schneiden Sie Planken für Wandanschlüsse und Türzargen mit einem Cuttermesser ein und brechen Sie sie über einer scharfen Kante, oder nutzen Sie eine fein verzahnte Stichsäge für saubere Kurven an Heizungsrohren; zeichnen Sie dafür die Aussparungen mit einem Zirkel auf die Planke. Arbeiten Sie zügig, aber präzise, und entfernen Sie sofort Staub oder Späne von der Oberfläche, da diese sonst beim Einrasten die Nut beschädigen können.


Nachdem alle Bahnen verlegt sind, ist die Abdichtung gegen Spritzwasser der wichtigste Schritt für die Langlebigkeit. Verwenden Sie ausschließlich einen speziellen Sanitärsilikonkautschuk für die Dehnungsfugen entlang der Wände, der dauerhaft elastisch bleibt und pilzhemmend wirkt. Tragen Sie das Silikon mit einer Kartuschenpistole in einem gleichmäßigen Strahl auf und glätten Sie die Naht sofort mit einem Fugenglätter oder einem nassen Finger, bevor Sie die umliegenden Bereiche mit Malerkrepp abgeklebt haben. Lassen Sie das Silikon mindestens zwölf Stunden ohne Belastung aushärten, bevor Sie Dusche oder Badewanne wieder nutzen. Denken Sie auch an den Türbereich: Hier sollte eine Übergangsschiene aus Aluminium den Übergang zum Nachbarbelag abschließen, die Sie einfach mit Silikon festkleben, statt zu schrauben – das spart Bohrlöcher und hält zuverlässig. Nach dem vollständigen Aushärten können Sie das Bad sofort nutzen, denn Vinyl ist wasserresistent und pflegeleicht; wischen Sie den Boden einfach mit einem feuchten Tuch, ohne aggressive Reiniger zu verwenden. Somit haben Sie mit geringem Aufwand einen optisch ansprechenden und funktionalen Bodenbelag verlegen, der auch hoher Luftfeuchtigkeit problemlos standhält.